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      Presentation (monograph)
      Author (presentation)
      • Gantert, Klaus
      Language (presentation)
      Deutsch
      Language (monograph)
      Deutsch
      Author (monograph)
      • Gantert, Klaus
      Title
      Elektronische Informationsressourcen für Historiker
      Year of publication
      2011
      Place of publication
      Berlin [u.a.]
      Publisher
      De Gruyter [u.a.]
      Series
      Bibliotheks- und Informationspraxis
      Series (vol.)
      43
      Number of pages
      428
      ISBN
      9783110234978
      Subject classification
      Philosophy of History and Historiology
      Subject headings
      Elektronisches Informationsmittel
      Elektronische Publikation
      Geschichtsschreibung
      recensio.net-ID
      e1dea01e0933e3f68dd3934c2b444683
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Klaus Gantert: Elektronische Informationsressourcen für Historiker (presented by Klaus Gantert)

Show table of contents

Einleitung
I.	Geschichtswissenschaftliche Informationen in Datenbanken
I.1 	Grundfunktionen bei Datenbankrecherchen
I.2 	Datenbank-Infosystem
I.3 	Exkurs: Nationallizenzen und Allianzlizenzen
II.	Lokale Fachportale und elektronische Einführungen
II.1	Lokale Fachportale
II.2	Elektronische Einführungen
III.	Bibliothekskataloge
III.1	Möglichkeiten und Grenzen von Bibliothekskatalogen
III.2	Inhaltliche Erschließung und sachliche Recherche
III.3	Moderne Entwicklungen von Bibliothekskatalogen
III.4	Verbundkataloge
III.5	Virtuelle Kataloge
III.6	Exkurs: Online-Fernleihe, Lieferdienste, eBooks 
		on Demand
IV.	Bibliographien
IV.1	Charakteristika und Publikationsformen
IV.2	Nationalbibliographien
IV.3	Fachbibliographien
IV.4	Spezial- und Personalbibliographien
IV.5	Regionalbibliographien und landesgeschichtliche 
		Fachportale
IV.6	Exkurs: Literaturverwaltungsprogramme
V.	Geschichtswissenschaftliche Zeitschriftenliteratur
V.1	Zeitschriftenverzeichnisse
V.2	Zeitschrifteninhaltsverzeichnisse
V.3	Exkurs: Zitationsanalyse
V.4	Volltextdatenbanken und Zeitschriftenarchive
VI. 	E-Books
VI.1	Einzeltexte
VI.2	Geschichtswissenschaftliche Textsammlungen
VI.3	Quelleneditionen
VII.	Digitale Bibliotheken
VII.1	Digitale Bibliotheken mit historischen Schwerpunkten
VII.2	Digitale Universalbibliotheken
VIII.	Geschichtswissenschaftliche Informationen im Internet
VIII.1	Internetrecherchen mit allgemeinen Suchmaschinen
VIII.2	Wissenschaftliche Suchmaschinen
VIII.3	Linklisten und Webkataloge
IX.	Fachportale und Virtuelle Fachbibliotheken zur Geschichte
IX.1	Übergreifende Fachportale zur Geschichte
IX.2	Epochenbezogene Angebote zur Geschichte
IX.3	Regionenbezogene Angebote zur Geschichte
X.	Nachschlagewerke
X.1	Elektronische Universallexika
X.2	Historische Lexika
X.3	Moderne geschichtswissenschaftliche Lexika
X.4	Biographische Nachschlagewerke
X.5	Wörterbücher
XI.	Handschriftliche Quellenmaterialien
XI.1	Mittelalterliche Handschriften
XI.2	Nachlässe und Autographen
XI.3	Archive und Archivbestände
XII.	Informationsressourcen der Historischen Hilfswissenschaften
XII.1	Kodikologie, Paläographie und Buchgeschichte
XII.2	Epigraphik
XII.3	Numismatik
XII.4	Diplomatik und Sphragistik
XII.5	Genealogie und Heraldik
XII.6	Realienkunde
XII.7	Historische Geographie und Chronologie
XIII.	Geschichte in den Massenmedien
XIII.1	Geschichte im Bild
XIII.2	Geschichte in der Presse
XIII.3	Geschichte in Tondokumenten
XIII.4	Geschichte im Film
XIII.5	Multimediaanwendungen
XIV.	Geschichtswissenschaftliche Rezensionen und wissenschaftliche Kommunikation
XIV.1	Rezensionen
XIV.2	Kommunikationsplattformen, Internetforen und 
	Mailinglisten
Schlussbemerkung
Anhang
Literaturverzeichnis
Personen-, Orts- und Sachregister
Verzeichnis der behandelten Informationsressourcen

Elektronische Ressourcen setzen sich in allen Wissenschaftsdisziplinen immer mehr durch – sei es als bibliographische Verzeichnisse, in der Organisation von Fachinformationen oder im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens. Sehr stark betreffen diese Entwicklungen mittlerweile auch die Geisteswissenschaften. Eigene Studiengänge im Bereich der Digital Humanities reagieren auf diese einschneidenden Veränderungen, von denen die Geschichtswissenschaften sowohl quantitativ als auch qualitativ besonders betroffen sind. Sie weisen nicht zuletzt aufgrund der Vielzahl an historischen Disziplinen die größten Zahlen z.B. im Bereich E-Journals und Datenbanken auf und haben – u.a. im Bereich der Historischen Hilfswissenschaften – eine immense Vielfalt von Datenbanktypen entwickelt (z.B. Datenbanken zu Münzen, Siegeln, Inschriften, Realien etc.). Allerdings entstehen hierdurch auch neue Probleme, denn vor allem für Studierende in Bachelor-Studiengängen wird es immer schwieriger, aus der enormen Vielzahl und Vielfalt dieser Informationsressourcen verlässlich die für die eigene Fragestellung wichtigsten auszuwählen und effizient zu nutzen.


Der Band „Elektronische Informationsressourcen für Historiker“ präsentiert typologisch gegliedert die wichtigsten Ressourcen für die Recherche nach geschichtswissenschaftlichen Informationen, wobei allgemeine Informationsressourcen (z.B. Bibliothekskataloge, Internetsuchmaschinen, Zeitschriftenverzeichnisse und Digitale Bibliotheken) ebenso behandelt werden wie fachliche Ressourcen (z.B. Fachbibliographien, geschichtswissenschaftliche Fachportale, Nachschlagewerke und Quelleneditionen). Nach einer allgemeinen Einführung in den Aufbau und die Recherchemöglichkeiten der einzelnen Typen werden die jeweils wichtigsten geschichtswissenschaftlichen Informationsressourcen genauer vorgestellt (die wichtigsten Bibliographien, Fachportale, Nachschlagewerke etc.). Neben dem Inhalt wird hierbei besonderes Augenmerk auf den medienspezifischen Mehrwert der elektronischen Angebote gelegt (komplexere Recherchemöglichkeiten, Datenexport, Kombinierbarkeit mit anderen Ressourcen, Direktzugriff auf Volltexte, Multimediaanwendungen etc.). Auch die verschiedenen Methoden der inhaltlichen Erschließung geschichtswissenschaftlicher Dokumente und des Information Retrieval werden vorgestellt. In vielen Fällen werden die Möglichkeiten der Datenbanken durch Abbildungen verdeutlicht.


Besondere Schwerpunkte des Bandes liegen neben den klassischen Informationsressourcen auf den Bereichen handschriftliche Quellenmaterialien (mittelalterliche Handschriften, Nachlässe und Autographen, Archivalien), Informationsressourcen der Historischen Hilfswissenschaften und Geschichte in den Massenmedien (Geschichte im Bild, in der Presse, in Tondokumenten und im Film). Ein eigenes Kapitel widmet sich den modernen, elektronisch unterstützten Methoden der geschichtswissenschaftlichen Kommunikation (Rezensions- und Kommunikationsplattformen, Internetforen, Mailinglisten und Blogs).


Der Band versteht sich als praxisorientierter Überblick über das breite Feld der wissenschaftlichen Fachinformation, eines Teilbereichs der Geschichtswissenschaften, der durch die neuen Möglichkeiten der Recherche und des Informationszugriffs für den Erfolg eines geschichtswissenschaftlichen Studiums eine immer größere Rolle spielt.

Stefan Wiederkehr says:
Apr 12, 2012 11:14 PM

In meiner Rezension des Bandes für Libreas 20 (2012) schreibe ich:

Gantert hat ein "Standardwerk vorgelegt, dem regelmäßig aktualisierte Neuauflagen zu wünschen sind, wenn nicht gar eine Online-Publikation in der Form, dass 'man dem raschen Veralten der Inhalte effektiv begegnen' (S. 225) kann [...]

Hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Aufkommen des elektronischen Rezensionswesens und der dynamischen Entwicklung der Kommunikationsplattformen greift Gantert das Thema Web 2.0 kurz auf und streift die grundlegenden Veränderungen, die das geschichtswissenschaftliche Arbeiten der nächsten Generation – etwa in Form des kollaborativen Schreibens oder durch die Realisierung von Virtuellen Forschungsumgebungen – prägen werden. Insgesamt überwiegt in dem Band jedoch die Darstellung von Ressourcen, die an gedruckte Publikationen anknüpfen, nun aber als elektronisches Duplikat um zusätzliche Funktionalitäten ergänzt – ggf. vorbehältlich Lizenzierung – ohne zeitliche und räumliche Einschränkung für die Forscher zugänglich geworden sind. Ziel des Bandes ist es nicht, über den Strukturwandel der historischen Forschung im digitalen Zeitalter zu reflektieren und diesen zu analysieren. Vielmehr wird er die Veränderung des Forschungsalltags beschleunigen, weil auch weniger IT-affine Historiker dank diesem durch mehrere Register erschlossenen praxisnahen Überblick die für sie relevanten elektronischen Ressourcen rasch auffinden und häufiger nutzen werden.Historiker dank diesem durch mehrere Register erschlossenen praxisnahen Überblick die für sie relevanten elektronischen Ressourcen rasch auffinden und häufiger nutzen werden."

Der vollständige Text der Rezension ist im Web zugänglich unter <http://www.libreas.eu/ausgabe20/texte/16wiederkehr.htm>