You are here: Home / Reviews / Journals / sehepunkte / 11 (2011) / 01 / The Breakdown of the Roman Republic
Social Media Buttons fb twitter twitter twitter
  • Metadata

    • Document type
      Review (monograph)
      Journal
      sehepunkte
      Author (Review)
      • Walter, Uwe
      Language (Review)
      Deutsch
      Language (Monograph)
      English
      Author (Monograph)
      • Mackay, Christopher S.
      Title
      The Breakdown of the Roman Republic
      Subtitle
      From Oligarchy to Empire
      Year of publication
      2009
      Place of publication
      Cambridge
      Publisher
      Cambridge Univ. Press
      Number of pages
      IX, 445
      ISBN
      978-0-521-51819-2
      Subject classification
      History
      Time classification
      until 499 AD → 999 - 1 BC
      Regional classification
      Ancient World → Roman Empire
      Subject headings
      Römisches Reich
      Original source URL
      http://www.sehepunkte.de/2011/01/18226.html
      recensio.net-ID
      3b516df7ba91c6b83d01cc2509e05dc6
      DOI
      10.15463/rec.1189719500
  • Citation rules

  • Terms of licence

    • This article may be downloaded and/or used within the private copying exemption. Any further use without permission of the rights owner shall be subject to legal licences (§§ 44a-63a UrhG / German Copyright Act).

Christopher S. Mackay: The Breakdown of the Roman Republic. From Oligarchy to Empire (reviewed by Uwe Walter)

sehepunkte 11 (2011), Nr. 1

Christopher S. Mackay: The Breakdown of the Roman Republic

Die vorliegende Darstellung richtet sich ausdrücklich an den ominösen "general reader" und an "introductory students"; ersteren soll die gediegene Aufmachung als hardback ansprechen, letztere die "Questions for study and reflection" am Ende jedes Kapitels. Auf eine kurze Einleitung folgt ein Abschnitt, der auf fünfundzwanzig Seiten den historischen Hintergrund - Institutionen, Akteure, Expansion Roms, Krisenerscheinungen - skizziert. Daran schließen sich dreiundzwanzig Kapitel, die kenntnisreich und gediegen, aber sehr konventionell die Geschichte der späten Republik von Ti. Gracchus bis zur Neuordnung durch Augustus heruntererzählen. Zahlreiche Zwischenüberschriften erleichtern die Orientierung. Der Untergang der republikanischen Ordnung war Mackay zufolge unvermeidbar, da 133 v.Chr. die Gewalt in den Binnenraum der Politik eingebrochen war und danach große Armeen bereitstanden, die Militärführern das Mittel in die Hand gaben, ihre Interessen durchzusetzen, ohne dass man sie hätte daran hindern können. Allein die von Augustus errichtete "military autocracy" bot einen Ausweg aus der Sackgasse.

Die Darstellung muss hier nicht referiert werden; sie bietet keine nennenswerten Akzentuierungen. Es gibt eine Appendix zum römischen Namensystem, fünf z.T. arg kleine Karten, einen Tafelteil mit klaren s/w-Abbildungen von siebenunddreißig Münzen mit ausführlichen Erklärungen, eine Zeittafel, kapitelweise knappe Empfehlungen zur weiterführenden Lektüre (Quellen und Literatur), eine Bibliographie von zwei Seiten (nur englischsprachige Standardwerke) und ein Register. Die wenigen Fußnoten enthalten überwiegend zusätzliche Erklärungen. Auch in diesem Detail erinnert das Buch an die (besseren) Werke von Michael Grant.

Trotz der unbestreitbaren Qualitäten des Buches können Kenner sich die Lektüre, Bibliotheken die Anschaffung ersparen. Auch für Studierende im deutschsprachigen Raum ist es uninteressant, da es in Gestalt der Darstellungen etwa von Christ, Heftner, Bringmann, Linke und Baltrusch mittlerweile reichlich Angebote gibt, die solide informieren, aber zugleich mehr Kontext bieten, die Forschung genauer dokumentieren und hier und da sogar neue Deutungen anzubieten haben.

Filed under: